Beziehungen: Dankbarkeit und Gebet

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Beziehungen in der Kirche – Leitung & Gemeindeglieder

Unsere persönlichen Beziehungen –  unsere Dankbarkeit und Gebet

Einleitung:  Grüße am Briefanfang

  • Von Paulus & Timotheus – aus Rom und dem Haushalt des Kaisers V 12 ff
  • An die Leiterschaft: Bischof & -Diakone

Grund: Lösung der Uneinigkeit in der Gemeinde . bes. Kap 3 .+4 Euodia / Syntyche

Wir lernen von Paulus:

Persönliche Beziehung Paulus zu der Philippergemeinde

Seine Dankbarkeit(1, 3-8)

Der erste Aspekt der Beziehung des Paulus zur Kirche in Philippi war seine Dankbarkeit für sie.

  1. Der erste Grund für seinen Dank beginnt mit V. 3. Ich danke meinem Gott, für jedes eures Erinnerns an mich.“ (jedesmal, wenn ihr Euch an mich erinnert – griech. Text übertragen)

Der Dank des Paulus steht im Zusammen-hang mit der kürzlichen finanziellen Unterstützung, die Paulus auch später nennt. Die Fürsorge (4:10)

Es war mir eine große Freude und ein Geschenk vom Herrn, dass eure Fürsorge für mich wieder aufgeblüht ist. Ich weiß natürlich, dass ihr immer um mich besorgt wart, aber eine Zeit lang hattet ihr keine Gelegenheit dazu.

15 Ihr wisst ja, dass ihr Philipper am Beginn meines Dienstes, damals, als ich das Evangelium von Mazedonien aus weitertrug, die einzige Gemeinde wart, die mich finanziell unterstützt hat. 16 Schon nach Thessalonich habt ihr mir mehrmals Hilfe zukommen lassen.  

  1. Der zweite Grund für den Dank des Paulus war die Teilnahme (Gemeinschaft) der Philipper am Evangelium (Vers 5).

5 Denn ihr habt euch vom ersten Tag an mit mir für die gute Botschaft eingesetzt. Und das tut ihr bis heute.  Anw.:  (unser Einsatz) ?Dieses besondere Schlagwort ist in den Briefen des Paulus einzigartig. Denn sie glaubten nicht nur an das Evangelium, sondern arbeiteten auch mit Paulus zusammen. Anw.: Nur sonntags?

Da diese Partnerschaft einer Gemeinde mit Paulus im Verbreiten des Evangeliums ungewöhnlich war, hatte Paulus eine einzigartige Zuneigung zu den Philippern. Nachdem er gerade ihre Unterstützung von ihm erhalten hatte, drückte er hier seine innigste Zuneigung für sie aus.

  1.  Sein Gebet für die Philipper (1,9-11)

Ein zweiter Aspekt der Beziehung des Paulus zu den Philippern war sein Beten für sie. Paulus Gebete haben in allen seinen Briefen gemeinsame Themen: Wie Liebe (1Th 3,12), Wachstum (Kol 1:10), Weisheit und Erkenntnis (Eph 1,17) und gute Werke (Kol 1: 10). Hier betete Paulus, dass die Gläubigen eine weise Liebe (oder Weisheit in ihrer Liebe) zum Mitmenschen zeigen sollen. Das Ziel dieser Weisheitsliebe ist, dass sie in der Lage sind und beurteilen können, wenn hervorragende Entscheidungen getroffen werden sollen. Das heißt für uns, dass unsere Liebe in Weisheit erst eine Unterscheidung schafft, richtig zu handeln. Weil solch eine Gott geführte Unterscheidung erst eine ausgezeichnete Wahl zum Handeln treffen kann, wird sie auch ein aufrichtiges und tadelloses Leben hervorbringen (Verse 10-11). damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt. Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, 11 reich an der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus Christus gibt, zur Ehre und zum Lob Gottes.

Das Ziel aber ist immer:  Gottes Herrlichkeit und Ehre zu suchen. (Phil 1,20 & 2,11)