Nachrichten aus der anglikanischen Welt

Ostern beginnt im Stillen: ein Grab, ein Stein, Tränen und Verzweiflung.
Was am Karfreitag in Dunkelheit endete, scheint zunächst ohne Hoffnung.

Wäre Christus nicht auferstanden, dann müsste man es klar sagen:
Unser Leben bliebe ohne letzte Hoffnung. Der Tod hätte das letzte Wort, und das Gericht Gottes wäre unausweichlich. Doch genau hier setzt die Osterbotschaft an.
Der stillste Moment der Geschichte wird zum lautesten Jubelruf der Kirche:
„Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Lk 24,34)

Der vierte anglikanische Glaubensartikel bekennt: Christus ist wahrhaftig auferstanden – nicht als Symbol, sondern real, geschichtlich und leibhaftig. Die Apostel sind Zeugen dieser Wirklichkeit, und viele haben den Auferstandenen gesehen (vgl. 1Kor 15).

Damit steht der christliche Glaube nicht auf Ideen, sondern auf einem geschichtlichen Ereignis, das Gott selbst gewirkt hat.


Ostern ist der entscheidende Wendepunkt der Heilsgeschichte.
Was am Kreuz vollbracht wurde, wird nun in der Auferstehung bestätigt.

Der Apostel Paulus ruft aus:
„Der Tod ist verschlungen in den Sieg! Tod, wo ist dein Stachel?“ (1Kor 15,55)

Jesus Christus hat am Kreuz die Sünde der Welt getragen. Doch erst durch die Auferstehung wird offenbar: Dieses Opfer gilt. Gott selbst bestätigt öffentlich das Werk seines Sohnes.

Christus ist nicht in ein bloß irdisches Leben zurückgekehrt, sondern auferstanden in verwandelter, verherrlichter Gestalt. Mit wirklichem Leib und Blut – und doch in einer neuen Dimension des Lebens.

Hier geschieht der große Übergang:
vom Stand der Erniedrigung – Kreuz und Tod –
zum Stand der Erhöhung – Auferstehung, Himmelfahrt und Herrschaft.

Darum ist Ostern kein bloßes Gedenken an ein irdisches Geschehen, sondern die Offenbarung des göttlichen Sieges über Sünde, Tod und Vergänglichkeit.


Mit der Auferstehung Christi ist auch die Zukunft für uns Gläubige gewiss geworden. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Er ist nicht mehr Ende, sondern nur Übergang. Der auferstandene Christus lebt und regiert jetzt. Er ist zum Vater erhöht und wird wiederkommen, zu richten und zu vollenden. Darin liegt die feste Hoffnung der Kirche Christi. Wie Christus auferstanden ist, so werden auch die, die zu ihm gehören, auferstehen. Was vergänglich gesät wird, wird in Unvergänglichkeit auferweckt (vgl. 1Kor 15).

Das Leben der Gläubigen ist darum nicht auf diese Welt begrenzt. Es ist geborgen in Christus und ausgerichtet auf die kommende Herrlichkeit Gottes.


Ostern richtet den Blick über das Sichtbare hinaus. Christus lebt, regiert und kommt wieder. Darum ist die Zukunft der Glaubenden nicht ungewiss, sondern getragen von der ewigen Treue Gottes. Was im Grab verborgen lag, ist zum Leben durchgebrochen.
Was im Kreuz als Niederlage erschien, ist in Wahrheit der Sieg Gottes.

So steht über allem die Gewissheit:

In Christus ist das Leben stärker als der Tod. Und wer an ihn glaubt, wird leben – jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Allen eine gesegnete und freudige Osterwoche, beginnend mit Ostersonntag. Der auferstandene Herr erfülle seine Kirche mit Hoffnung und Gewissheit des ewigen Lebens.

Bischof Gerhard


Gespräch: Vater – Sohn – Vater – Sohn – Vater

Sohn, wo sind die Menschen, die wir vor Kurzem geschaffen haben?

Nun, Vater, sie sind davongegangen – schon kurz nachdem wir sie machten.

Sind sie weit weg gegangen?

(Seufzend) Ja—zu weit. Sie finden ihren Weg nicht mehr zurück.

Sohn, dies ist ernst. Ich sehne mich nach der Gemeinschaft mit ihnen.

Sollten wir nicht einen Boten senden, um sie zurückzurufen?

Das haben wir schon getan, Vater. Die Richter und Propheten haben meine Botschaft immer und immer wieder verkündigt. Aber die meisten haben eher der Lüge des Feindes geglaubt und die Wahrheit abgelehnt.

Sie haben Deiner Botschaft nicht geglaubt?

Einige schon, aber die meisten gingen unverändert weiter. Und wie ist ihr Ergehen—so weit weg von Zuhause?

Vater, dies ist die schlimmste Folge Ihres Fortgehens, sie leben als tote Menschen. Sie haben keine Hoffnung.

Gibt es denn nichts, das sie selbst noch tun könnten?

Nein, sie sind durch zu tiefe und gefährliche Abgründe gelaufen, so dass der Weg zurück ganz unpassierbar wurde. Und ganz nebenbei, es kennt auch niemand mehr den Weg zurück. Es ist unmöglich für sie herauszukommen. Nur wenn jemand von hier aus losgeht und sie herausführt, werden sie zurückkommen.

Das ist eine herzzerbrechende Situation—sie sind vom Weg gekommen— haben die Wahrheit verlassen—und sie haben kein Leben in sich. (Pause)

Mein Sohn, kennst du jemanden, der gehen und sie wieder nach Hause bringen kann?

Ja, Vater. Ich bin es. Ich bin der Weg. Ich bin die Wahrheit. Ich bin das Leben. Niemand kann zu Dir zurückkehren, mein Vater, außer durch mich, den Sohn

Jesus—geh! Bring sie zurück! Bring sie zu mir!

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht. Sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt, richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.  


KEHRT ZURÜCK ZUM BCP

Kommentator – Marcus Walker – im „Spectator“: Junge Anglikaner wenden sich dem halbvergessenen „Book of Common Prayer“ zu, weil sie sich „nach Authentizität und Traditionsehnen.

London „Zwei Generationen junger Menschen haben einen kurzen Blick auf unsere ‚jugendfreundliche‘ Kirche geworfen und sich dann abgewendet, und jede neue Generation ist der Religion weniger zugeneigt als die vorherige.“ Darauf macht der anglikanische Pfarrer Marcus Walker in seinem Kommentar in der britischen Wochenzeitung „The Spectator“ aufmerksam. Doch jetzt gebe es „viele Anzeichen dafür, dass junge Erwachsene – und insbesondere junge Männer – wieder vermehrt in die Kirche zurückkehren. Am interessantesten ist dabei, dass diese jungen Menschen sich nach Authentizität und Tradition sehnen“, also „nach einem ‚vollen fetten Glauben‘ [„full-fat faith“], wie viele es nennen“. Sie wollen also „aufs Ganze gehen“, wie man sinngemäß übersetzen müsste.

Der anglikanische Priester erläutert dazu als Hintergrund, dass das alte „Book of Common Prayer“* in der anglikanischen Tradition „eine der wichtigsten Ausdrucksformen dieses Glaubens, und obwohl sich dieser Trend sicherlich auch in anderen Traditionen zeigt, kehren viele junge Menschen zum Gebetbuch und zur Sprache der englischen Renaissance zurück“.

Der anglikanische Geistliche berichtet aus seiner eigenen Pfarrei St. Bartholmäus d.Gr. in London, dass hier 2018 „die King-James-Bibel“ und die „Evening Prayers aus dem Prayer Book“ wiedereingeführt wurden. Man habe daraufhin „einen rasanten Mitgliederzuwachs erlebt – insbesondere bei den 20- bis 35-Jährigen. Seit Covid-19 haben wir fast 150 Konfirmationen gefeiert, und erfreulicherweise denken nun viele über eine Ordination nach. Und doch dürfte das nach den Ansichten der Weisen der 1960er-Jahre eigentlich nicht passieren. Diese jungen Männer und Frauen hätten niemals in die Nähe einer Kirche kommen dürfen, in der „‚thees‘ and ‚thous‘“ verwendet werden, über Sünde gesprochen wird oder in einem Tonfall gebetet wird, der eher an Shakespeare als an eine Reality-Show erinnert.“

Doch erstaunlicherweise sagen diese jungen Menschen, dass sie genau deswegen kommen würden, so Walker. „Eine kurze Umfrage in unserem WhatsApp-Chat mit rund 100 jungen Erwachsenen bestätigte diese Einschätzung: ‚Gottesdienste nach dem Book of Common Prayer sind wunderschön, weil die Sprache so poetisch ist … Gottesdienste in moderner Sprache fühlen sich an wie die Webseite des britischen Gesundheitssystems‘, sagte eine junge Frau. Ein junger Mann aus der IT-Branche, der mit 22 Jahren zum ersten Mal in die Kirche kam, sagte: ‚Der Abendgottesdienst in der Stadt [unser wichtigstes Outreach-Angebot] richtet sich zwar an junge Leute, aber die Verwendung des Book of Common Prayer (BCP) vermittelte mir das Gefühl: ‚Wir nehmen dich und deinen Glauben ernst‘, anders als andere Initiativen, die sich an der seltsamen und ermüdend herablassenden Vorstellung eines Kirchenbürokraten von ‚Jugend‘ orientieren.“ Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr sich viele darüber ärgern, von der Kirche bevormundet zu werden.“

Walker betont, dass er nicht genug betonen könne, „wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Sünde ist. Die Erkenntnis der Sünde, nicht das Begehen selbst. Die Prediger der 1960er-Jahre sagten immer, die alten Worte seien viel zu negativ, viel zu menschenfeindlich. Nun, jeder, der die letzten 25 Jahre miterlebt hat, ist der Menschheit gegenüber auch ziemlich skeptisch. Ich glaube, man nennt das ‚Lebenserfahrung‘.“

„Eine Generation, die mit Krieg, Finanzkrisen und Seuchen aufgewachsen ist, findet Trost in dem, was in der Ewigkeit verankert ist“, beschreibt der anglikanische Priester weiter. Und er zitiert ein anderes Gemeindemitglied: „Die Verwendung derselben Worte, die von Mitchristen seit dem 17. Jahrhundert gebraucht werden, bestärkt die Vorstellung, dass wir in lebendiger Gemeinschaft miteinander stehen, selbst wenn Jahrhunderte uns trennen.“

Walker schildert Wachstumserfahrungen anderer anglikanischer Pfarreien, die sich wieder der Liturgie entsprechend dem „Book of Common Prayer“ zugewendet haben.

Dies bedeute, schließt Walker seinen Beitrag ab, „dass eine neue Generation zu erkennen beginnt, dass man dem Göttlichen begegnen kann, ohne in der Sprache einer Personalbesprechung denken zu müssen. Es ist gerade das Anderssein, das uns in eine Welt des Verstehens führt, die wir zu unserer Freude mit unseren Vorfahren und (mit etwas Glück) unseren Nachkommen teilen. Es scheint, als ob die Generation Z allmählich erkennt, wie die Dunkelheit um sie herum erhellt werden kann.“


Die Versammlung in Abuja (3.– 6. März 2026) vereinte über 300 anglikanische Bischöfe sowie zahlreiche Geistliche und Laien aus 27 Provinzen. Sie stand bewusst unter dem biblischen Leitwort aus Josua 24,15: „Entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt.“

Zentral war die geistliche Ausrichtung: tägliches Gebet, gemeinsames Hören auf Gottes Wort und die klare Ausrichtung auf Jesus Christus als Herrn der Kirche. Die Versammlung verstand sich nicht primär als organisatorisches Treffen, sondern als geistliche Neuausrichtung der weltweiten anglikanischen Bewegung.


Ein entscheidender Teil der Erklärung ist die Analyse einer tiefen Krise innerhalb der bestehenden Anglikanischen Gemeinschaft.

Kernpunkte:

  • Viele Provinzen haben die Autorität der Heiligen Schrift relativiert oder aufgegeben.
  • Lehrmäßige Abweichungen – besonders in ethischen Fragen (z. B. Sexualethik) – werden als Symptom einer tieferen theologischen Krise verstanden.
  • Die sogenannten „Canterbury-Instrumente“ (Erzbischof von Canterbury, Lambeth-Konferenz, ACC, Primatentreffen) haben versagt, da sie:
    • keine Disziplin ausgeübt haben
    • falsche Lehre tolerieren
    • Einheit über Wahrheit stellen

Damit wird die bisherige institutionelle Einheit als theologisch unzureichend beurteilt.


Ein zentrales Bekenntnis der Versammlung ist die klare Rückkehr zur Heiligen Schrift als letzte Autorität:

  • Die Bibel ist inspiriertes, klares und ausreichendes Wort Gottes
  • Sie ist Maßstab für Lehre, Leben und kirchliche Ordnung
  • Abweichungen werden ausdrücklich als falsche Lehre benannt

Dies steht bewusst im Gegensatz zu einem „hermeneutischen Pluralismus“, der unterschiedliche Wahrheiten nebeneinander gelten lässt.


Die Erklärung unterscheidet zwei Modelle von kirchlicher Gemeinschaft:

  1. Institutionelle Gemeinschaft
    1. basiert auf Strukturen und historischen Verbindungen
    1. ermöglicht Einheit trotz widersprüchlicher Lehre
  2. Konfessionelle Gemeinschaft (bevorzugt)
    1. basiert auf gemeinsamem Glaubensbekenntnis
    1. Einheit entsteht durch Wahrheit, nicht Struktur

Die Versammlung betont: Wahre Einheit ist nur auf Grundlage des gemeinsamen Glaubens möglich.


Die wichtigste Entscheidung ist die konkrete Ausformung der Global Anglican Communion

Diese wird verstanden als:

  • Rückkehr zur ursprünglichen anglikanischen Identität
  • keine neue Kirche, sondern eine „Neuordnung von innen“
  • gegründet auf:
    • die Heilige Schrift
    • die reformatorischen Bekenntnisse
    • die Jerusalem Declaration

Teilnahme erfolgt durch Zustimmung zu dieser Erklärung – sowohl für Provinzen als auch für Diözesen, Gemeinden und Einzelpersonen.


Eine der deutlichsten Entscheidungen betrifft die „prinzipielle Loslösung“:

  • Führungsverantwortliche sollen nicht mehr an offiziellen Canterbury-Strukturen teilnehmen
  • keine finanzielle Unterstützung dieser Institutionen
  • bewusste Trennung von falscher Lehre

Diese Trennung wird ausdrücklich nicht als Spaltung, sondern als notwendige Reformation verstanden – in Anlehnung an die englische Reformation.


Die Führung wird durch den neu geschaffenen Global Anglican Council übernommen.

Leitung:

Aufgaben:

  • Bewahrung der Lehre
  • Anerkennung von Provinzen und Diözesen
  • Aufbau einer globalen geistlichen Heimat für orthodoxe Anglikaner

Im Zentrum steht das Evangelium Jesu Christi:

  • Vergebung durch Kreuz und Auferstehung
  • neues Leben durch den Heiligen Geist

Die neu geordnete Gemeinschaft versteht sich als:

  • missionarisch
  • global
  • biblisch gegründet

Abschließend wird ein klarer Aufruf formuliert:
Alle Anglikaner und Interessierten sind eingeladen, sich dieser Gemeinschaft anzuschließen und bewusst die Entscheidung zu treffen, Christus treu zu dienen.


Kernaussage:
Die Versammlung markiert eine theologische und strukturelle Neuausrichtung: weg von institutioneller Einheit ohne Wahrheit – hin zu einer bekenntnisgebundenen, schriftzentrierten weltweiten anglikanischen Gemeinschaft.


Zum Abschluss des Wintersemesters 23.-25. Januar wurde während des Präsenz- Studienwochenendes unter Beteiligung von Bischof John Boozaaijer, USA, und Dekan Umeasalugo, Gregor Janik in einem Gottesdienst zum neuen Studiendekan des SBS eingeführt. Am Abend zuvor wurde der bisherige Studiendekan Canon Winfried S. Küttner, PhD während eines Abendlobes von diesem Amt entpflichtet. An diesem Abend hielt Küttner vor den anwesenden Studenten und Gemeindegliedern ein Referat zum Paul Gerhard Jubiläum.

Am Wochenende 13.-15. März (Sommersemesterbeginn) unterrichtete Thomas Jeising, Bibelbund:

Einführung in das Neue Testament. Am 14.03. nachmittags besuchten wir gemeinsam das Haus der Reformation und die Reformationskirche in Homberg. Anschließend fuhren wir nach Ziegenhain und trafen uns an der „Martin Bucer Gedenkstätte“ – seine Statue steht neben der  ev. Stadtkirche. –


Von Pastor Mustafa Münster.

Zurzeit bin ich gesundheitlich durch Long Covid eingeschränkt, was meinen Alltag spürbar beeinflusst. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung meiner beiden Söhne, die mich im Fightcamp tatkräftig begleiten und stärken. In dieser Phase habe ich einmal mehr erlebt, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Ermutigung sind.

Ein Schüler brachte die Idee ein, dass wir doch einmal etwas Gemeinsames außerhalb des Trainings unternehmen könnten. Daraus entstand der Gedanke, ein Osterfrühstück zu organisieren. Die Resonanz darauf war überraschend groß. Nicht nur die Schüler selbst, sondern auch ihre Frauen und Kinder wollten daran teilnehmen.

Um die Veranstaltung bewusst vom Fightcamp abzugrenzen, habe ich vorgeschlagen, das Ganze unter dem Dach unserer Gemeinde stattfinden zu lassen. In diesem Zusammenhang stellte ich auch die Frage, ob ein Gebet und ein Gottesdienst Teil des Treffens sein sollten. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie offen und positiv alle darauf reagierten. Eine Aussage ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: „Wenn ich nicht zur Kirche gehe, kommt jetzt die Kirche zu mir.“

Das Osterfrühstück und der Gottesdienst waren in besonderer Weise gesegnet. Die Gemeinschaft war so intensiv und herzlich, dass wir über vier Stunden zusammengeblieben sind. Es war spürbar, dass hier mehr entstanden ist als nur ein einmaliges Treffen. Die Freude und Motivation, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen, sind deutlich gewachsen.

Auffällig war auch, dass ausschließlich junge Männer und Frauen anwesend waren, die sich offen auf diese Erfahrung eingelassen haben. Das macht Hoffnung und zeigt, wie viel Potenzial in echter Gemeinschaft steckt.

Mein besonderer Dank gilt meiner Frau Raven sowie meinen Söhnen Leo und Joel, die bei der Planung und beim Aufbau maßgeblich mitgewirkt haben. Und vor allem danke ich unserem Herrn Jesus Christus, der dieses Treffen getragen und gesegnet hat.


Pastor Diakon Nick Mahnke

Liebe Geschwister,

es grüßt Euch die Mission Verden (Aller) bei Bremen. Nach dem Palmsonntag hatten wir heute unsere letzte Bibelstunde vor Ostern. Euch allen eine gesegnete Kar- und Osterwoche.

Gottes Segen,

Nick Mahnke


Zu diesem besonderen Gottesdienst waren auch die Eltern der Konfirmandin angereist.

Bischof Meyer hielt die Predigt in Englisch, die an wenige in deutscher Sprache verteilt wurde.


Beschütze, o Herr, dies Dein Kind mit Deiner himmlischen Gnade, dass es immerdar Dein bleiben und täglich mehr und mehr an Deinem Heiligen Geist zunimmt, bis es in Dein ewiges Reich kommt. Amen.

Die Konfirmandin NN wurde aufgrund ihres Bekenntnisses zu Gott als ihren himmlischen Vater und dem Bekenntnis, dass Jesus Christus ihr Erlöser und Herr ist, in die Gemeinschaft der Anglikanischen Kirche i.D. durch den Brauch der Konfirmation aufgenommen.

Da dieser Tag auf den 1. Advent fiel und außerdem am Donnerstag, 27. November traditionell American Thanksgiving gefeiert wird (jedoch in Deutschland kein Feiertag ist,) hatte die Gemeinde ein besonderes „Thanksgiving Dinner“ mit allem, was dazugehört vorbereitet.

Gemeinsam feierten wir unter der Leitung von Pfarrer David und Patricia Ayres.

www.christchurchberlin.de/



Es ist eine Ehre für unsere jüngste Diözese, die Diözese der Zentralstaaten (Central States) zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2008 Gastgeber des Treffens zu sein. Es ist zudem ein besonderer Anlass im Leben der Diözese, da im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes die Amtseinführung ihres neuen ordentlichen Bischofs stattfinden wird. Der hochwürdige Peter Manto, der der Diözese seit ihrer Gründung treu gedient und sie seit 2020 als ordentlicher Bischof geleitet hat, wird sein Amt als ordentlicher Bischof an den hochwürdigen Jason R. Grote übergeben. Es ist auch unsere Hoffnung und unser Gebet, dass der Gründungsbischof der Diözese, der hochwürdige Daniel Morse, ebenfalls an dem Gottesdienst teilnehmen wird.

Es wurde arrangiert, dass wir im Omni Hotel in der Nähe des Zentrums der Hauptstadt Richmond, Virginia, übernachten und uns dort treffen. Richmond, gegründet an den Wasserfällen des James River, diente als entscheidender Schauplatz der Amerikanischen Revolution – am bekanntesten in der St. John’s Episcopal Church, wo Patrick Henry seine Rede „Gebt mir Freiheit oder gebt mir den Tod!“ hielt.

Wir haben außerdem Vorkehrungen getroffen, unseren Eröffnungsgottesdienst am Mittwochmorgen, dem 10. Juni, in der Derbyshire Church abzuhalten. Diese Kirche ist die Heimat der Hunter Classical Christian School, einer Mitgliedsschule unserer eigenen Anglican School Association innerhalb der Diözese der Central States. Der Schulleiter und Mitglied des REC-Generalausschusses, Herr Jeffrey Brown, freut sich darauf, uns zu diesem Eröffnungsgottesdienst willkommen zu heißen.


Spenden:
(Allgemein oder eine Gemeinde / Mission angeben):Anglikanische Kirche i.D. e.V Spar- und Kreditbank (SKB) Witten: IBAN: DE15 4526 0475 0005 1959 00; BIC: GENODEM1BFG (Verwendungszweck: allgemein oder eine Gemeinde / Mission angeben):
Sie erhalten Spendenquittungen für das Finanzamt jeweils Anfang des neuen Jahres.

Schlagwörter:

Hinterlasse einen Kommentar